Ausfälle, Behinderungen und Verzögerungen auf gleich drei U-Bahn-Linien und das im Früh- und Abendverkehr. Immer mehr Pendler sind verstimmt
Viele verärgerte Gesichter waren Donnerstagmorgen bei Öffi-Fahrern zu sehen, als wieder einmal Verspätungen und Verzögerungen angesagt waren.
Bereits gegen 6.30 Uhr kam es bei der U6 in Floridsdorf zu einer Stellwerkstörung. Die braune Linie konnte daher nur noch zwischen den Stationen Siebenhirten und Jägerstraße fahren. Überfüllte Bahnsteige und volle Ersatzlinien waren die Folge.
Doch auch bei der U4 kam es zu unregelmäßigen Intervallen in der Morgenspitze. Besonders ärgerlich: Wer sich in der Wiener-Linien-App „WienMobil“ über die Störung informieren wollte, wurde bitter enttäuscht. Informationen gab es hier nämlich keine. Auch auf Durchsagen in den Stationen wurde verzichtet.
Bereits Mittwochabend gab es, wie berichtet, auf der Linie U1 einen großflächigen Ausfall. Nichts ging mehr. Wegen eines schadhaften Zugs, der in der Station Vorgartenstraße steckte, musste die gesamte Strecke unterbrochen werden.
„Störungen sind immer ärgerlich - auch für uns“
Tausende Fahrgäste saßen in mehreren Stationen fest. Besonders der Umsteigeknotenpunkt Stephansplatz war vom Chaos betroffen. Von den Wiener Linien heißt es zur „Krone“, dass die Fahrzeugflotte aus insgesamt 163 U-Bahnen, 489 Straßenbahnen und 437 Bussen besteht. Diese legen täglich 213.000 Kilometer zurück und bringen zwei Millionen Menschen an ihre Ziele.
Bei einem Betrieb dieser Größenordnung könne es immer wieder zu Störungen kommen. Nachsatz der Wiener Verkehrsbetriebe: „Störungen sind immer ärgerlich - auch für uns.“
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