Schrecksekunde für den Ski-Superstar! Bei der Steilhang-Ausfahrt hatte sich Marco Odermatt im Vorjahr das Knie verletzt - auch gestern gab es einen Verschneider.
Das erste der beiden Streif-Rennen am Freitag wird eine (kleine) Jubiläumsfahrt für Ski-Superstar Marco Odermatt. Denn der 26-jährige Schweizer stellt sich da zum 20. Mal (inklusive aller Trainingsläufe) der Herausforderung am Hahnenkamm. Immer noch ist auch für einen Odermatt der Kitzel auf der Streif ein ganz besonderer: „Die Strecke ist ein Mythos. Nicht nur von den Fans und der Atmosphäre her, es ist definitiv eines der schwersten Rennen des Weltcup-Winters.“
„Odi“ weiß, wovon er spricht. Vor einem Jahr zeigte ihm die Streif die Zähne: Bei der Steilhang-Ausfahrt hebelte es Odermatt aus. Akrobatisch vermied er einen heftigen Sturz und den Abflug ins Fangnetz. Für einen Sekundenbruchteil hing die Traumkarriere an einem seidenen Faden. Marco fuhr das Rennen zu Ende, wurde aber nur 54. (sein einziges Weltcup-Rennen seit 2019 ohne Weltcup-Punkte!) und verletzte sich am linken Knie. Auf die Samstag-Abfahrt musste der Schweizer verzichten.
Gestern kehrten die Erinnerungen daran zurück. Weil Odermatt erneut bei der Steilhang-Ausfahrt in Schwierigkeiten kam. „Ein kurzer Verschneider, ich musste eine höhere Linie wählen. Nix passiert“, winkte „Odi“ ab.
Relax-Tag
Das Projekt „Streif-Triumph“ ist nicht gefährdet: Nach seinem ersten Abfahrtssieg auf der Lauberhornstrecke in Wengen schielt der 26-Jährige nach seiner ersten goldenen Gams. Und macht sich dafür am Donnerstag mit einem echten Relax-Tag scharf: „Das war der Plan, dass wir nicht wieder vier Tage in Folge auf den Abfahrtsskiern stehen“, begrüßt der Führende im Gesamtweltcup den Pausentag, „außerdem freue ich mich sehr aufs Ausschlafen.“
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