Gleich zwei folgenschwere Alpinunfälle ereigneten sich am Dienstag in Tirol! Im Stubaital kam eine 52-Jährige selbstverschuldet zu Sturz und musste schwer verletzt ins Spital geflogen werden. Im Gemeindegebiet von Weerberg verschlug es einem 77-Jährigen die Skier. Auch er erlitt schwere Verletzungen.
Gegen 12.40 Uhr unternahmen drei befreundete Frauen (54, 54 und 52 Jahre alt) im Gemeindegebiet von Telfes im Stubaital eine gemeinsame Skitour auf den Hohen Burgstall. „Bei den Dreien handelt es sich um gleichwertige Tourenpartnerinnen ohne Führungsverhältnis“, heißt es seitens der Polizei. Bei der Abfahrt kam die 52-Jährige selbstverschuldet als Dritte in der Gruppe zu Sturz. Dabei wurde die Einheimische schwer verletzt und musste vom Notarzthubschrauber ins Spital nach Hall gebracht werden.
Im Pulverschnee zu Sturz gekommen
Gegen 15 Uhr musste der Notarzthubschrauber erneut wegen eines Tourengehers ausrücken. Ein 77-Jähriger stieg in Weerberg alleine von der Bergstation des Hüttegg Liftes über das Nonsjöchl zum Gilfert auf. Bei der Abfahrt in Richtung Lafasteralm verschlug es dem Einheimischen im Pulverschnee auf einer Höhe von 1900 Metern die Skier. „Er wurde dabei schwer verletzt, musste mittels Tau geborgen und ins Bezirkskrankenhaus nach Schwaz geflogen werden“, so die Exekutive.
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