Neues Jahr - selbe Zielgruppe: In ihrer Kampagne wendet sich die ÖVP Niederösterreich wieder an die Mitte der Gesellschaft.
Nach der Klausur ist vor der Klausur. Das gilt dieser Tage für die ÖVP, die sich vor der schwarz-blauen Regierungsklausur nächste Woche in Lilienfeld zuerst noch parteiintern im Weinviertel versammelte.
Knapp ein Jahr nach den herben Verlusten bei der Landtagswahl präsentierte die ÖVP im Retzer Althof ihre neue Kampagne mit dem Titel „So funktioniert Niederösterreich“. Inhaltlich erinnert das Ergebnis dieser aber eher an die Monate rund um die so bitter verlaufene Wahl, als man sich in der ÖVP entschieden an die „Normaldenkenden“ wandte.
„Ein Land, das funktioniert“
„Die breite Mehrheit der Landsleute will kein Land der Extreme, sie wollen ein Land, das funktioniert. Und wir sorgen dafür. Heute und auch in Zukunft“, erklärte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Die Volkspartei wolle etwa dafür sorgen, dass das weite Land auch in Zukunft „so lebens- und liebenswert bleibt“ und meint damit: „Traditionen, Ehrenamt und unsere Volkskultur als das Fundament unserer Landesidentität“.
Gerade mit Blick auf die Integration tue man gut daran, „unsere Kultur nicht aus falsch verstandener Toleranz zu verleugnen“. Bei der für nächste Woche anberaumten Klausur mit der FPÖ sollen die Themen Wirtschaft und Arbeit im Fokus stehen.
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