Trotz Umsatzrückgang sieht man sich beim Vorarlberger Verpackungsriesen gut aufgestellt. Für die Zukunft hat man sich vor allem eines vorgenommen: die Recyclingquote weiter zu erhöhen.
Im Jahr 2022 hat Alpa 5,1 Milliarden Euro umgesetzt und damit als erstes Vorarlberger Unternehmen überhaupt die 5-Milliarden-Marke geknackt. 2023 wurde zwar keine Rekorde geschrieben, dafür seien aber die Weichen für ein nachhaltiges Wachstum gestellt worden, berichtet CEO Philipp Lehner.
Dass der Umsatz auf 4,7 Milliarden Euro geschrumpft ist, hängt vor allem mit externen Faktoren zusammen: So sind etwa die davor massiv gestiegenen Material- und Energiekosten wieder gesunken, weiters haben Wechselkurseinflüsse den Umsatz ein wenig gedrückt.
Großes Thema beim Harder Verpackungsriesen bleibt aus naheliegenden Gründen das Recycling: Bis 2025 sollen mindestens 25 Prozent Recyclingmaterial in den Verpackungen verarbeitet werden. Derzeit liege der Wert bei rund 20 Prozent. Dafür investiert das Unternehmen jährlich mehr als 50 Millionen Euro in neue Anlagen, Produktionslinien und Technologien. „Kreislaufwirtschaft und ’Design for Recycling’ sind die Zukunft“, stellte Lehner fest.
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