Die einen feiern ausgelassen,die anderen sind in der Silvesternacht im Dienst. Wir zeigen ein paar Helden.
Während viele die Silvesternacht mit dem ein oder anderen Gläschen Sekt feiern und am 1. Tag des Jahres ausschlafen können, müssen andere aufstehen und ihren Dienst verrichten oder gehen erst gar nicht zu Bett. Die „Krone“ hat mit einigen Vertretern dieser Berufsgruppen gesprochen.
Die Wiener Linien sorgen dafür, dass die Feiernden sicher nach Hause kommen. „Da wir zu Silvester arbeiten, haben einige Kollegen die Möglichkeit mit ihren Liebsten ins neue Jahr zu rutschen“, sagen Martina P. und Receb K., die in der Silvesternacht den Betrieb bei U-Bahn, Bim & Bus regeln.
Ebenso bei den Wiener Netzen - dort sind 150 Mitarbeiter im Dienst, wenn andere schlafen oder feiern. „Silvester ist ein Dienst wie jeder andere“, sagt Christopher Herfert. Und zu tun gibt es allerhand, denn wenn auf Wiens Straßen viel los ist, kommt es häufiger zu Gasgeruchsmeldungen.
Durch den Silvesterpfad und die Böllerei fällt jede Menge Müll an. Ein MA-48-Team von 110 Mitarbeitern ist mit insgesamt 29 Fahrzeugen, darunter Klein-LKW, Kehrmaschinen und Müllwagen, am Neujahrstag ab 2 Uhr früh im Einsatz. Das Ziel ist klar: Wiens Straßen müssen rechtzeitig zum Neujahrskonzert wieder im gewohnten Glanz erstrahlen.
Auch in den Spitälern muss der Betrieb zu Silvester normal weiterlaufen. Krankenpflegerin für Anästhesie und Intensivmedizin Agnes Pölzl ist sowohl am 31. als auch am 1. im Dienst. „Mir macht es nichts aus, an Silvester und Neujahr zu arbeiten. Unsere Patienten können es sich nicht aussuchen, wo und wie sie diese Tage verbringen. Daher engagiere ich mich gerne gemeinsam mit meinen Kollegen auch an Feiertagen. Vor allem die Dankbarkeit der Patienten erfüllt mich dabei mit Freude“, so Pölzl.
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