Am Freitagabend hat es die ersten der angekündigten Fanproteste gegen die Deutsche Fußball Liga (DFL) gegeben. Mit Schimpftiraden gegen die DFL und dem Werfen von Schoko-Geldtalern auf das Spielfeld beendeten die Anhänger beim Bundesligaspiel Mönchengladbach gegen Bremen nach zwölf Minuten ihr zuvor demonstratives Schweigen. Die Partie war für einige Minuten unterbrochen, um den Rasen von den Münzen zu befreien.
Auch im Zweitligaspiel Paderborn gegen Rostock brachten die Fans aus beiden Lagern ihren Unmut zum Ausdruck. Ab der 13. Minute zündeten die Rostocker Anhänger Pyrotechnik, die Begegnung wurde insgesamt zweimal unterbrochen. Bei der Partie Schalke gegen Greuther Fürth beteiligten sich die Gästeanhänger ebenfalls am Stimmungsboykott.
Bei der Mitgliederversammlung am Montag hatte die DFL von den Proficlubs das Mandat erhalten, konkrete Verhandlungen mit einem strategischen Vermarktungspartner aufzunehmen. Für eine prozentuale Beteiligung an den TV-Erlösen soll ein Finanzinvestor bis zu einer Milliarde Euro zahlen. Der Vertrag soll eine Maximallaufzeit von 20 Jahren haben.
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