Diese Weihnachten werden für Polizist Stefan (55) aus dem Tiroler Oberland wohl ganz besondere. Es ist nicht selbstverständlich, dass er das Fest mit seiner Familie feiern kann. Fast wäre es anders gekommen. Doch der 55-Jährige wurde aus höchster Not gerettet und traf nun seine Schutzengel.
Beim Roten Kreuz in Telfs gab es kürzlich ein emotionales Wiedersehen zwischen Stefan und seinen Rettern: Sanitäter, Notärztin und jene zwei beherzten Ersthelfer, die Stefan das Leben retteten. Alle waren gerührt und freuten sich, dass der Polizist nach seinem Krankenhausaufenthalt und einer Kur wieder fit ist und mit seiner Familie ein wohl besonders schönes Weihnachtsfest feiern kann.
Berufskollege und Pflegerin reagieren geistesgegenwärtig
Das ist nicht selbstverständlich. Denn im Sommer hing Stefans Leben am seidenen Faden. Im Juli ist der 55-jährige Tiroler auf dem Radweg zwischen Hatting und Inzing unterwegs. Plötzlich bricht er zusammen – Atem-Kreislaufstillstand, akute Lebensgefahr!
Doch das Schicksal schickt zwei Schutzengel auf Fahrrädern. Ein Berufskollege von Stefan und eine Krankenpflegerin kommen zufällig vorbei. Das in Ersthilfe geschulte Duo erfasst die Situation blitzschnell und handelt. Polizist und Pflegerin beginnen mit der Herzdruckmassage und alarmieren die Rettung.
Rotkreuz-Team aus Telfs dankt Ersthelfern
Nur kurze Zeit später treffen Notarzt und Rettungsmannschaft vom Roten Kreuz Telfs am Unglücksort ein. Sie führen die Erste-Hilfe-Maßnahmen nahtlos fort. „Aufgrund der guten Vorarbeit gab der Patient nach dem ersten Defibrillationsschock bereits wieder Lebenszeichen von sich“, lobt Rotkreuz-Sprecher Daniel Struggl das beherzte Eingreifen der Ersthelfer und ergänzt: „Das einzige, was man in so einer Situation falsch machen kann, ist nichts zu tun!“
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