Mit ihrem zweiten Rang im einzigen Training für die Matterhorn-Abfahrt hatte die 23-jährige Vorarlbergerin Emily Schöpf aufhorchen lassen. Der Wettergott verhinderte dann aber das Weltcupdebüt der Heeressportlerin. Das könnte sie nun aber in St. Moritz nachholen. Im ersten Training untermauerte sie am Mittwoch ihre Ambitionen.
„Vom Gefühl her war meine Fahrt sowohl oben als auch unten hui. In der Mitte war sie aber leider eher nur pfui“, analysierte die Tschaggunserin Emily Schöpf augenzwinkernd ihr erstes Kennenlernen mit der WM-Abfahrtsstrecke von 2017 in St. Moritz.
Bärenstarke Abschnittszeiten
Ein Gefühl, das die einzelnen Sektoren bestätigten: Lag die 23-Jährige, die mit 54 gestartet war, bei der ersten Zwischenzeit auf Rang sechs, verbesserte sie sich bis zum zweiten Messpunkt, dank der drittschnellsten Teilzeit, auf Position vier. „Dann musste ich allerdings an einer denkbar ungünstigen Stelle massiv abbremsen. Das hat viel Zeit und Geschwindigkeit gekostet“, schildert die Heeressportlerin, die bis ins Ziel insgesamt 2,03 Sekunden auf die Trainingsschnellste, Christina Ager, einbüßte und auf Rang 28 landete.
Vier Vorarlbergerinnen am Start?
Dennoch gab die Atomic-Pilotin mit ihrer Fahrt erneut eine Visitenkarte ab. Ob sie morgen neben Nina Ortlieb, Ari Rädler und Christine Scheyer die vierte Ländle-Starterin in St. Moritz sein wird? „Das entscheidet sich im heutigen zweiten Training. Aber ich habe ein gutes Gefühl, dass es klappen wird“, präsentierte sich die Montafonerin optimistisch.
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