Rund 150 Rodelfans – unter ihnen auch Bürgermeister Simon Tschann – fieberten im Bludenzer Eiskanal mit Jonas Müller mit. Der Jubel war grenzenlos, als der Lokalmatador über die Ziellinie fuhr und Edelmetall sicher war. Müllers Silberne war die vierte olympische Rodelmedaille, die Bludenz eroberte. Damit wird das Alpenstädtle immer mehr zur Hochburg im Rodelsport.
Geht es nach Manfred Heinzelmaier, Präsident des Vorarlberger Rodelverbandes, soll das aber erst der Anfang gewesen sein soll. „Unser Ziel ist klar. Wir wollen Medaillengewinner ausbilden. Am liebsten Goldene. Der Eiskanal bietet uns dafür optimale Gelegenheiten. Da ist wirklich etwas am Entstehen.“ Bereits jetzt gibt es eine Handvoll Talente, die in der Lage sind, einmal in die Fußstapfen der Müller-Brüder oder Thomas Steu zu treten. Jede Medaille bedeutet einen zusätzlichen Schub. „Ich bin überzeugt, dass wir in Cortina weitere Medaillen holen.“
Präsidenten-Tochter „lockte“ Silber-Müller
Zum frischgebackenen Silbermedaillengewinner, der seine aktive Karriere schon beenden wollte, hat Heinzelmaier einen besonderes Bezug. „Jonas ist mein Nachbar und ich kenne ihn schon von Kindheit an.“ Dabei wollte Jonas Müller zuerst gar nicht in die Kunsteisbahn. „Er kam eigentlich erst durch meine Tochter Janika dazu. Jonas hat sie so gut gefallen, dass er ihretwegen zum Rodeln mitgegangen ist.“
Modellathlet ohne Nerven
Als damaliger Nachwuchstrainer erkannte Heinzelmaier die Fähigkeiten des Modellathleten und förderte und forderte ihn. Arthur Tagwerker, Obmann des Rodelclub Bludenz, ergänzt: „Jonas ist einfach ein Wahnsinn. Er scheint überhaupt keine Nerven zu haben, so cool ist er in der Bahn.“
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