Hat eine Russin das verdächtige E-Mail an Jeffrey Epstein geschrieben, in dem sie das Montafon anpreist und von zwei „gehorsamen“ 15-Jährigen schreibt? Die Hinweise auf eine ehemalige Olympia-Teilnehmerin mehren sich.
Jenes E-Mail an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019), in dem das Montafon als tolles Skigebiet angepriesen wird, könnte von einer ehemaligen russischen Olympia-Teilnehmerin stammen, berichtet der ORF.
Demnach soll die Russin bei der liechtensteinischen LGT-Bank in der Schweiz gearbeitet haben. Mehrere Indizien sprechen dafür, dass die Russin die Absenderin der E-Mail ist – wie berichtet, wurde der Absender der E-Mail aus dem Jahre 2012 von den Behörden geschwärzt. Der sprachliche Stil soll jedenfalls anderen Mails ähneln, die der Frau zugeordnet werden. Zudem ist in der Nachricht über das Montafon von einem Zulassungstest für ein Jus-Studium die Rede. Einen solchen Test hat die Russin einmal nicht bestanden, soll dann aber – zum Missfallen Epsteins – noch einmal angetreten sein. Später hat Epstein ihr wohl ein Studium an einer amerikanischen Elite-Uni ermöglicht.
„Keine Frauen mehr zuführen“
Die Frau schildert in ihren Nachrichten an Epstein zudem, dass sie wegen eines Raubs aus einer Agentur geflogen sei und ihm deshalb keine Frauen mehr zuführen könne. In dem Montafon-Mail wird auch die sportliche Vergangenheit des Verfassers, der Verfasserin thematisiert – eine Snowboard-Karriere liegt nahe.
Und die betreffende Russin war tatsächlich Snowboarderin und nahm auch an Olympischen Spielen teil. In der E-Mail werden zwei „sehr gehorsame“ 15-Jährige erwähnt. Die Ermittlungen dazu laufen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.