Kämpfe in der Nacht
Russland: Abschuss von 41 Drohnen aus Ukraine
Die russische Luftverteidigung hat nach Angaben der Regierung in Moskau in der Nacht und am frühen Dienstagmorgen insgesamt 41 ukrainische Drohnen abgeschossen.
26 der Drohnen seien über russischem Territorium zerstört, 15 weitere über dem Asowschen Meer und der Halbinsel Krim abgefangen worden.
Ob durch den Angriff oder herabfallende Trümmer Schäden entstanden sind, lässt das Ministerium offen. Allerdings häuft sich die Situation, in der Russland von vermeintlich erfolgreich abgewehrten Drohnenangriffen spricht, nur um später dennoch auftretende Schäden zugeben zu müssen.
Video (unten): Die Verteidigung der Ukraine zeigt die „Nachtarbeit der ukrainischen Luftabwehr“. Eine konkrete Stellungnahme zu Russlands Angaben erfolgte zunächst nicht.
Russland hat die Krim bereits 2014 völkerrechtswidrig annektiert. Die ukrainische Regierung hat wiederholt erklärt, die Halbinsel im Schwarzen Meer solle zurückerobert werden.
Drohnen weisen zwei bedeutende Vorteile auf: Ihre Kosten sind im Vergleich zu Raketen erheblich geringer, und ihre Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Dadurch eignen sie sich sowohl für Aufklärungszwecke, ausgerüstet mit Kameras, als auch für offensive Einsätze, indem sie mit Sprengstoff beladen werden.
Dabei können sie nicht nur Stellungen von Soldaten und Technik an der Front erkunden und attackieren, sondern auch Ziele weit im Hinterland des Feindes erreichen. Aufgrund relativ niedriger Kosten können Drohnen zudem in Schwärmen eingesetzt werden, um Ziele anzugreifen.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.