Fahndungserfolg für die steirische Polizei: In Kooperation mit den ungarischen Kollegen konnte nun eine Bande ausgehoben werden, die in der Steiermark und im Burgenland für Dutzende Einbrüche verantwortlich war und einen Schaden von insgesamt 200.000 Euro anrichtete.
Anfang Juni wurden vier Ungarn (37, 24, 19 und 18 Jahre alt) von der ungarischen Polizei in der Nähe von St. Gotthard (Szentgotthárd) in einem Mini-Van angehalten. Im Fahrzeug waren mehrere Fahrräder, die offensichtlich von einem Einbruch in St. Stefan im Rosental stammten. Bei einer Einvernahme in Feldbach Anfang September zeigten sich der 24-Jährige und der 19-Jährige geständig und gaben an, dass der 37-Jährige der Anführer der Bande sei.
Verdächtiger nach Österreich ausgeliefert
Gegen den Mann wurde daraufhin ein EU-Haftbefehl erwirkt und er wurde von den ungarischen Behörden nach Österreich ausgeliefert. Nach anfänglichem Leugnen zeigte er sich zu den Taten umfassend geständig, teilte die Polizeidirektion Steiermark mit. Die Bande soll in 43 Nächten im Burgenland und der Steiermark Einbrüche in Mehrparteienhäuser, Garagen und sonstige Abstellräumlichkeiten begangen haben. Zumindest 47 E-Bikes und hochpreisige Fahrräder im Wert von 150.000 Euro wurden gestohlen - insgesamt wird die Schadenssumme mit 200.000 Euro beziffert. Es handelt sich um die größte Einbruchsserie im Bereich der Südoststeiermark und des Südburgenlands seit Jahren.
Der 37-Jährige wurde nun in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. Seine mutmaßlichen Komplizen werden auf freiem Fuß angezeigt.
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