Österreichs Rekord-Nationalspieler Marko Arnautovic ist nach langer Verletzungspause wieder fit und hofft auf einen Einsatz gegen Salzburg. Geschenke will er keine verteilen: „Nur vor und nach Spiel Freunde.“
Das Klischee, dass Italiener unpünktlich sind, erfüllte Inter Mailand gestern perfekt.
Während Medienvertreter aus der Lombardei ganz gelassen blieben, wurde ein Vertreter des Europäischen Fußballverbandes (UEFA) ungeduldig, als Trainer Simone Inzaghi und Marko Arnautovic nicht rechtzeitig zur verpflichtenden Pressekonferenz auftauchten. Die Erleichterung war groß, als das Duo mit elf Minuten Verspätung die Bühne betrat. „Es ist ein sehr emotionales Spiel für mich“, erklärte der 34-Jährige, der vor seinem ersten Auftritt in Österreich auf Klubebene steht. „Es ist schön, in die Heimat zu kommen“, meinte der ÖFB-Rekordteamspieler.
Die Möglichkeit auf einen Kurzeinsatz nach sechswöchiger Verletzungspause („das war mental eine schwierige Zeit für mich“) sieht er gegeben. „Wir haben einige Topspieler an vorderster Front. Ich will aber liefern, wenn mir der Trainer die Chance gibt. Dann werde ich alles geben, um dem Team zu helfen.“
Großes Lob für Struber-Elf
Zugleich lobte der Routinier Gegner Salzburg über den grünen Klee. „Sie sind eine sehr junge und eine sehr gute Mannschaft, zudem haben sie einen tollen Trainer. International haben sie sehr viel geleistet, viele Topspieler rausgebracht. Man weiß, wie gut Salzburg ist. Wir haben höchsten Respekt.“ Zugleich betonte „Arnie“, dass Inter unbedingt drei Punkte mit nach Hause nehmen möchte. „Vor und nach dem Spiel sind wir enge Freunde. Während der Partie versuchen wir alles, um zu gewinnen. Wir wollen uns für das Achtelfinale qualifizieren.“
Salzburg-Trainer Gerhard Struber hob indes die Verdienste von Arnautovic hervor, scherzte aber auch ob Markos Klasse: „Es wäre für uns nett gewesen, wenn er die Reise zu uns nicht angetreten hätte.“
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