Es waren schreckliche Szenen am Sonntag, als Lyons Mannschaftsbus von Fan-Chaoten mit Steinen beworfen wurde und Trainer Fabio Grosso dabei im Gesicht getroffen wurde. Dienstagabend meldete sich Italiens Weltmeister via soziale Medien mit einem Foto seiner Wunden und einem Fan-Appell.
„Was mit uns passiert ist, hätte eine Tragödie sein können. Es war sicherlich für den Sport und für alle, die ihn lieben. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass dies eine Lektion für UNSERE Zukunft war“, schreibt der Lyon-Trainer auf Instagram. „Danke an alle für eure Unterstützung!“
Während Grosso auf seiner Instagram-Seite ein Foto mit einem dicken Verband über dem linken Auge zeigt, postete Transfer-Experter Fabrizio Romano fast zeitgleich ein Bild, das den Lyon-Trainer im Auto zeigt - mit zwei tiefen Narben über dem Auge, welche ahnen lassen, dass die Verletzungen sogar noch viel schlimmer hätten sein können.
„Konnte kein Gespräch führen“
OL-Clubchef John Textor: „Er konnte kein Gespräch führen, er hatte Glasscherben im Gesicht.“ Auf der rechten Seite des Mannschaftsbusses klaffte ein riesiges Loch, als das Team das Stade Vélodrome erreichte. „Was mit Fabio Grosso, dem Trainer von Olympique Lyon, passiert ist, muss verhindert werden, es ist völlig inakzeptabel. Das ist etwas, was jetzt im Fußball nicht mehr passieren darf“, erklärte Marseilles Präsident Pablo Longoria.
„Der Ekel und der Hass“, schrieb die französische Sportzeitung „L‘Équipe“ am Montag auf der Titelseite, die zudem das blutüberströmte Gesicht von Ex-Weltmeister Grosso zeigte. „Wir können so nicht weitermachen“, sagte die Polizeichefin des Département Bouches-du-Rhône, Frédérique Camilleri.
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