Im Vorjahr wurden zwei Kaiseradler bei Zurndorf (Bezirk Neusiedl am See) getötet. Bei diesen und anderen ungeklärten Fällen von Wilderei hoffen die Ermittler nun auf Bewegung.
Die jüngste Sendung „Fahndung Österreich“ auf ServusTV thematisierte, wie berichtet, mehrere Fälle von Wilderei im Burgenland. So wurden im Vorjahr zwei Kaiseradler bei Zurndorf abgeschossen, obwohl diese Tiere streng geschützt sind. Während der Sendung meldete sich ein Zuschauer, der vor Kurzem im betroffenen Gebiet bei der Schwammerlsuche einen geschossenen Bussard entdeckt hatte. Als er durch die Sendung von den getöteten Kaiseradlern erfuhr, brachte er den Fall nun zur Anzeige. Die Ermittler prüfen jetzt, ob ein möglicher Zusammenhang besteht.
Einen Hinweis gab es zu zwei weiteren Fällen im Mittelburgenland: Zum einen ging es um Wildtierkadaver, die in Weppersdorf (Bezirk Oberpullendorf)gefunden wurden. Die Tiere waren in der Schonfrist erlegt worden. Kurz darauf entdeckte man ein Wildschwein ohne Kopf in Deutschkreutz (Bezirk Oberpullendorf). Ein Zuschauer berichtete, dass ein bereits verurteilter Wilderer, ein Pensionist, kürzlich Wildschweinfleisch angeboten hätte. Auch hier laufen Überprüfungen.
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