Die FIFA feiert sich seit Mittwoch für eine Mega-WM 2030 in sechs Ländern auf drei Kontinenten. RB-Leipzig-Trainer Marco Rose machte keinen Hehl daraus, dass er - gelinde gesagt - kein großer Fan der Entscheidung des Weltverbands ist. Es sei „albern“ und er befürchtet, dass man irgendwann sogar auf dem Mount Everest spielen werde ...
„Mein erster Impuls ist, da müssen die Jungs ganz schön hin und her fliegen“, sagte Rose am späten Mittwochabend nach Leipzigs Champions-League-Niederlage gegen Manchester City bei der Pressekonferenz.
„Wir schrauben und schrauben. Lassen uns dort noch was einfallen und dort was Besonderes, und dort noch was Besseres. Irgendwann spielen wir auf dem Mount Everest, weil wir dort einen Fußballplatz hingezaubert kriegen und man das vermarkten kann“, ärgert sich der frühere Salzburg-Coach, der die Entscheidung der FIFA „albern“ findet.
Bislang sei „immer gut“ gewesen, wenn sich ein Land - „oder vielleicht auch zwei Länder“ - auf eine Weltmeisterschaft gefreut und daraus ein Fest gemacht hat. Dann habe man kurze Wege gehabt, „die man jetzt ja nicht mehr hat“, kritisiert Rose.
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