ÖSV-Adler Michael Hayböck hebt beim Sommer-GP in Hinzenbach ab. Die Ehe sorgt für einen „geraden Flug“.
Absprung in die 15. Saison! So lautet die Devise von Skispringer Michi Hayböck vor dem heute startenden Sommer-Grand-Prix in Hinzenbach. Der seinen bislang wichtigsten Sprung aber bereits vor rund einem Monat getätigt hatte. Nämlich jenen in den Hafen der Ehe. Ende August hatte er seine langjährige Freundin Claudia, die er vor über 13 Jahren am Kulm kennengelernt hatte, geheiratet. Ob ihm die Ehe besondere Flügel verleiht? „Das wird man sehen. Aber vielleicht bin ich mit dem Ring am Finger einmal gerade in der Luft“, schmunzelt Hayböck vor dem Springen auf seiner Heimschanze.
Für den es, wie auch für die restlichen nationalen Adler um Stefan Kraft, der erste Wettkampf in dieser Saison ist. „Wenn du schon so viele Jahre hinter dir hast, musst du dir das Jahr so einteilen, dass du im Winter top dastehst. Daher stecke ich noch mitten in meiner Vorbereitung“, verrät der 32-Jährige, der betont: „Die Rücken-OP ist noch nicht so lange her, daher habe ich in den ersten beiden Monaten vor allem darauf geachtet, körperlich in Schwung zu kommen. Ich fühle mich topfit!“
Daher rechnet er sich im Eferdinger Becken auch einiges aus. Was die kleine Schanze in Hinzenbach mit der Hillsize von 90 Metern ausmacht? „Es fühlt sich etwas wie Standweitspringen an“, lacht der Lokalmatador und ergänzt: „Die meisten Springer sind auf zwei Meter beisammen, da sind gute Noten entscheidend!“ Die Hayböck mit dem Ring am Finger und der guten Flug-Balance sicher sind.
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