Wenn die Tage kürzer werden, finden viele Gassirunden im Dunkeln oder bei trüben Sichtverhältnissen statt. Doch was sollte man bei der täglichen Abendrunde im Dunkeln beachten? Wir haben wissenswerte Fakten und wichtige Tipps zusammengestellt.
Aufgrund der abends früher einsetzenden Dunkelheit und der morgens später aufgehenden Sonne werden Ausflüge mit einem Hund gerade im Herbst zunehmend gefährlicher.
In bewaldeten Gebieten, entlang unübersichtlicher, unbeleuchteter Straßen, an Fußgängerwegen mit Fahrradstreifen: Überall lauert die Gefahr, übersehen zu werden - mit schlimmen Folgen.
Licht ins Dunkel
Ohne Leuchtutensilien hebt sich das Hund-Mensch-Duo in der Finsternis kaum von der Umgebung ab und ist für andere Verkehrsteilnehmer schwer zu erkennen. Vor allem auf unbeleuchteten Wegen oder Straßen und in der Nähe von Fahrradwegen kann das schnell gefährlich werden. Man sollte also dafür sorgen, dass man bei Dunkelheit, Regen, Nebel und Schnee auch für andere gut zu sehen ist.
Ängstlicher Hund?
Auch wenn Hunde nachts fast genauso gut sehen können wie am Tag, sind nicht alle Vierbeiner auf Spaziergängen in der Dunkelheit automatisch entspannt. Die Geräusche sind anders, Gegenstände werfen bizarre Schatten, entgegenkommende Menschen sind in dicke Kleidung gehüllt oder tragen Kapuzen. Vielleicht verhalten auch Sie sich im Dunkeln anders als bei Tageslicht?
So läuft es richtig
Zeigt der Hund ängstliches oder aggressives Verhalten in der Dunkelheit, sollte die Situation Schritt für Schritt trainiert werden. Am besten man fängt mit kleinen Runden an, lobt den Liebling, wenn er gut mitläuft und vergrößert langsam die Runden. Es ist auch ratsam, den Hund sicher an der Leine zu führen und Souveränität auszustrahlen.
Auch mit Welpen sollte man regelmäßig kleine Spaziergänge in der Dämmerung machen, denn in dieser wichtigen Prägephase lernt der Kleine, dass die Welt im Dunkeln zwar anders aussieht, aber trotzdem harmlos ist.
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