Dunkle Jahreszeit

Mit diesen Tricks bleibt ihr Hund der Hingucker

Tierecke
20.09.2023 06:34
Porträt von Tierecke
Von Tierecke

Wenn die Tage kürzer werden, finden viele Gassirunden im Dunkeln oder bei trüben Sichtverhältnissen statt. Doch was sollte man bei der täglichen Abendrunde im Dunkeln beachten? Wir haben wissenswerte Fakten und wichtige Tipps zusammengestellt. 

Aufgrund der abends früher einsetzenden Dunkelheit und der morgens später aufgehenden Sonne werden Ausflüge mit einem Hund gerade im Herbst zunehmend gefährlicher.

In bewaldeten Gebieten, entlang unübersichtlicher, unbeleuchteter Straßen, an Fußgängerwegen mit Fahrradstreifen: Überall lauert die Gefahr, übersehen zu werden - mit schlimmen Folgen. 

Haben Sie gewusst?

  • Ihr Hund kann bei Dunkelheit fast genauso gut sehen wie am Tag. Dafür sorgt das sogenannte Tapetum lucidum, eine besonders lichtempfindliche Schicht auf der Netzhaut. Sie wirkt wie ein Reflektor und verbessert so die Sehkraft auch bei wenig Licht.
  • Diese Schicht ist verantwortlich für die leuchtenden Augen von Wildtieren bei Nacht oder von deinem Vierbeiner auf Familienfotos.

Licht ins Dunkel
Ohne Leuchtutensilien hebt sich das Hund-Mensch-Duo in der Finsternis kaum von der Umgebung ab und ist für andere Verkehrsteilnehmer schwer zu erkennen. Vor allem auf unbeleuchteten Wegen oder Straßen und in der Nähe von Fahrradwegen kann das schnell gefährlich werden. Man sollte also dafür sorgen, dass man bei Dunkelheit, Regen, Nebel und Schnee auch für andere gut zu sehen ist. 

So kommen Sie sicher durch die dunkle Jahreszeit:

  • Eine Taschenlampe gehört zur Standardausrüstung eines jeden Hundehalters (eventuell Warnweste und Stirnlampe mitführen - damit bleiben die Hände frei)
  • Helle Kleidung, am besten mit Reflektoren tragen
  • Mit einem Leucht- oder Blinkhalsband sind Hunde besser sichtbar
  • Leuchtgeschirr oder -weste mit einer reflektierenden Leine wird für Hunde mit langem Fell empfohlen.
  • Beim Gassigehen gilt: Hände weg vom Handy!

Ängstlicher Hund?
Auch wenn Hunde nachts fast genauso gut sehen können wie am Tag, sind nicht alle Vierbeiner auf Spaziergängen in der Dunkelheit automatisch entspannt. Die Geräusche sind anders, Gegenstände werfen bizarre Schatten, entgegenkommende Menschen sind in dicke Kleidung gehüllt oder tragen Kapuzen. Vielleicht verhalten auch Sie sich im Dunkeln anders als bei Tageslicht?

So läuft es richtig
Zeigt der Hund ängstliches oder aggressives Verhalten in der Dunkelheit, sollte die Situation Schritt für Schritt trainiert werden. Am besten man fängt mit kleinen Runden an, lobt den Liebling, wenn er gut mitläuft und vergrößert langsam die Runden. Es ist auch ratsam, den Hund sicher an der Leine zu führen und Souveränität auszustrahlen.

Auch mit Welpen sollte man regelmäßig kleine Spaziergänge in der Dämmerung machen, denn in dieser wichtigen Prägephase lernt der Kleine, dass die Welt im Dunkeln zwar anders aussieht, aber trotzdem harmlos ist.

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Tierecke
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