Woche für Woche nimmt Lewis Hamilton im Cockpit eines Formel-1-Autos Platz, um mit über 300 km/h über den Asphalt zu rasen. Dass es hierfür einiges an Mut bedarf, versteht sich von selbst, hin und wieder kann einem der Drang nach Adrenalin jedoch zum Verhängnis werden. So erinnert sich der Mercedes Pilot an bange Momente, in denen er um sein Leben fürchten musste.
Dabei spielten sich die Szenen gar nicht auf der Rennstrecke, sondern am Wasser ab. In seiner Freizeit versucht sich Hamilton gerne beim Surfen, ist zudem mit Kelly Slater, einem der Größten seines Sports, befreundet. So kam es, dass die beiden vor zwei Jahren in Hawaii gemeinsam ins Wasser gingen.
„Schon immer ein Risikoträger“
„Es gab Wellen von fast acht Metern Höhe“, erinnert sich der Mercedes-Fahrer, der trotz der Warnung Slaters ins Meer hinaus schwamm. „Ich war schon immer ein Risikoträger. Wenn mir jemand sagt: ‚Auf diesen Baum darf man nicht klettern‘ werde ich darauf klettern, obwohl ich mit ziemlicher Sicherheit fallen werde."
Board zerbrochen
Diesmal wurde ihm sein Übermut allerdings beinahe zum Verhängnis, als eine ienorme Welle auf ihn zukam. „Es war eine riesige Röhre, Kelly war vor mir. Ich musste nur aufpassen, dass ich nicht erwischt werde. Also tauchte ich hinein, hielt mich am Riff fest und betete. Ich spürte, wie die Welle hinter mir landete, als wäre eine Bombe explodiert. Mein Board brach und teilte sich in zwei Hälften. Ich dachte, ich wäre kurz vor dem Ende.“
So weit kam es Gott sei Dank nicht, Hamilton kam noch einmal glimpflich davon. Zudem ist er davon überzeugt: „Jetzt kann ich das Risiko intelligenter einschätzen. Ich war immer gut darin, mein Limit zu kennen. Und mein Limit ist höher als das der meisten Menschen.“
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