Von Startplatz elf arbeitete sich Max Verstappen am Sonntag beim GP von Singapur immerhin noch auf Platz fünf vor - doch selbst an diesem Horror-Wochenende wäre, laut Christian Horner, für die Red Bulls mehr möglich gewesen ...
„Ohne die Safety-Car-Phase hätten wir zum Schluss in den vier, fünf Autos im Kampf um den Sieg mitgemischt", ist der Red-Bull-Teamchef im ServusTV-Interview sicher.
Denn: Verstappen verzichtete während der Safety-Car-Phase darauf, an die Box abzubiegen - und war mit vergleichsweise alten Reifen der harten Sorte unterwegs, als alle anderen Autos zum Stopp abbogen. Der Nachteil zeigte sich prompt, der Weltmeister wurde durchgereicht und damit zum ersten Mal in diesem Jahr in einem Rennen überholt.
Für das Weltmeisterteam deutete nach dem völlig verpatzten Qualifying außerhalb der Top Ten vorerst nichts auf eine epische Aufholjagd hin. Verstappen blieb in den engen Straßenschluchten auf Rang acht, Perez auf Rang 13 hängen. Der die Saison nach Belieben dominierende RB19 kam auf dem Kurs mit vielen langsamen Kurven überhaupt nicht auf Touren. Mit regungslosem Gesichtsausdruck hatte Verstappen im Vorfeld seine Chancen kommentiert. Und auf Glück in Form eines Safety-Cars gehofft. Doch das Gegenteil war der Fall.
„Wir hatten mit beiden Safety-Cars Pech“
„Wir hatten mit beiden Safety-Cars Pech, denn die kamen für uns zum falschen Zeitpunkt“, schnaufte Verstappen nach dem Rennen. „Aber ich hatte im zweiten Stint nach dem ersten Stopp meinen Spass. Ich denke, wir waren auf den mittelharten Reifen ziemlich flott unterwegs.“ Und das macht Mut für den nächsten GP! Der Weltmeister: „Ich denke, wir werden in Suzuka wieder schnell sein.“
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