Mit seiner Slapstick-Einlage im Testspiel am Donnerstag gegen Moldau (1:1) hat ÖFB-Goalie Daniel Bachmann seine Chance vergeigt. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Rainer Bortenschlager.
„Er spielt im Klub regelmäßig, Niklas Hedl habe ich im Spiel schon gesehen (Anm. beim 1:0 gegen Andorra)“, so begründete ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick die erstmalige Chance für Daniel Bachmann. Bei der EURO 2021 war der Watford-Legionär auf dem Weg ins Achtelfinale noch die Nummer eins von Franco Foda gewesen, in der Rangnick-Ära hatte er bislang noch kein Leiberl gehabt. In der Nations League stand der 29-Jährige nicht einmal mehr im Kader. Schwächen mit dem Fuß, Rangnick forciere mitspielende Goalies - so hieß es inoffiziell.
Was sich am Donnerstag in der ersten Aktion bewahrheitete, als er den Rückpass von Kevin Danso mit dem Kopf kontrollieren wollte, dann wegrutschte, so das 0:1 verschuldete. Ein Slapstick-Tor. Auf der Insel erhält er starke Kritiken, bei Watford ist er sogar Kapitän - aber im ÖFB-Team wird man Bachmann so schnell, zumindest unter Rangnick, wohl nicht mehr zu sehen bekommen. Seine Chance hat er vergeigt. „Es war eigentlich ein Eigentor“, sagte Rangnick, der aber beim 0:1 auch den Rückpass von Danso heftig kritisierte.
Bitter verlief der Abend aber auch für Leo Querfeld und Matthias Seidl. Aufgrund des Spielverlaufs kamen die Rapidler nicht zum erwarteten Team-Debüt, wofür sich Rangnick fast entschuldigte. David Schnegg agierte bei seinem Debüt unsichtbar, war im Finish sogar platt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.