02.02.2012 09:18 |

Kosten gesunken

Bundesregierung reist recht sparsam - trotz Privatjets

Die rot-schwarze Bundesregierung ist im Jahr 2011 in ihrer Reisetätigkeit vergleichsweise sparsam gewesen. 259 Auslandsreisen schlugen mit 2,034 Millionen Euro zu Buche. Die Zahl der Auslandsaufenthalte ist zwar gestiegen, die Kosten sind aber dennoch um rund zehn Prozent gesunken. 2010 verursachten 220 Reisen noch einen Aufwand von 2,2 Millionen Euro.

In früheren Jahren hatte die Regierung häufig mehr für Auslandsreisen ausgegeben. So wurden für die schwarz-blau-orange Regierung in den Jahren 2004 und 2005 Reisekosten von um die zehn Millionen Euro genannt.

BZÖ: "Vermehrt teure Privatjets"
Der orange Abgeordnete Gerald Grosz - die aktuellen Zahlen wurden aufgrund einer Anfrage des BZÖ erhoben - ließ es sich trotz des erneut relativ gemäßigten Ergebnisses am Donnerstag nicht nehmen, auf weniger Reisen und Sparsamkeit zu pochen. Grosz bemängelte vor allem, dass vermehrt Bedarfsflugzeuge oder Privatjets gebucht würden.

Zudem seien die aktuellen Zahlen nicht mit jenen aus den Jahren 2004 und 2005 zu vergleichen, weil "damals auch die Ausgaben für die Beamten der Zentralstellen der Ministerien eingerechnet wurden".

Die meisten Reisen absolvierte 2011 naturgemäß Außenminister Michael Spindelegger mit insgesamt 57. Finanzministerin Maria Fekter und ihr Vorgänger Josef Pröll kamen zusammen auf 35 Auslandsaufenthalte, Bundeskanzler Werner Faymann auf 26. Nur vier Mal verließ im Vorjahr Gesundheitsminister Alois Stöger beruflich Österreich.

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