Es ist ein bitterer Zeitpunkt, zu dem diese Erkrankung Dominic Thiem erwischt. Man hatte nach den Erfolgserlebnissen hoffen dürfen, dass ihn das mental aufbaut. Stattdessen hat er nun ein neues Thema, das ihn abseits des Tennis beschäftigt.
Man muss hoffen, dass dieses Problem rasch behoben wird. Auf Dominic warten nach dem Davis Cup noch wichtige Monate. Schließlich spielte er im Vorjahr im Oktober seine besten Wochen, das heißt aber auch, dass er da am meisten Punkte zu verteidigen hat. Zwar steht er aktuell auf Rang 81 der Welt, in der Jahreswertung ist er aber nur 100. Er wird noch einige gute Resultate brauchen, um im elitären Kreis zu bleiben.
Dieses Problem hat Sebastian Ofner nicht. Aber bei ihm hat man den Eindruck, dass ihm eine Pause einmal guttun würde. Der Steirer absolvierte heuer bereits 73 (!) Matches auf ATP- und Challenger-Tour. Das ist üblicherweise schon ein ganzes Jahrespensum. Zum Vergleich: Bei Thiem waren es 43.
Und bei Novak Djokovic 45. Der Serbe befindet sich im Gegensatz zu den Österreichern momentan in blühender Verfassung und auch bester Laune. Seine ohnehin schon vergleichsweise leichte Auslosung wird immer einfacher. Mit Stefanos Tsitsipas und Vorjahresfinalist Casper Ruud verabschiedeten sich in Runde zwei nach Holger Rune auch die nächsten zwei Topspieler.
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