Der Sommer in Kärnten ist für den Tourismus durchwachsen. Wie sich der Katastrophen-August auswirken wird, bleibt abzuwarten.
Der befürchtete Einbruch im Kärntner Tourismus wegen des verregneten Sommers dürfte offenbar ausbleiben. Das lassen zumindest die Zahlen für den Juli erwarten, die jetzt auf dem Tisch liegen. Demnach hat es mit insgesamt 601.863 Ankünften sowie mehr als 2,6 Millionen Übernachtungen nur einen Rückgang von 1,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2022 gegeben. Gemessen an den vergangenen 30 Jahren ist es sogar das zweitbeste Juli-Ergebnis. Wie sich die Unwetterkatastrophe Anfang August auf das weitere Urlaubsverhalten ausgewirkt hat, wird sich allerdings erst zeigen.
Gäste bleiben immer kürzer im Land
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt in diesem Sommer 4,4 Tage. „Deutliche Nächtigungssteigerungen im bisherigen Sommerhalbjahr sind vor allem aus den zentraleuropäischen Ländern wie Tschechien, Ungarn, Polen und der Slowakei zu verzeichnen“, sagt Klaus Ehrenbrandtner, Geschäftsführer der Kärnten Werbung.
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