Der (Teil)Erfolg gegen den LASK am Wochenende gibt der WSG Tirol viel Mut für die kommenden Aufgaben: „Man hat eben schon gesehen, dass die Mannschaft Qualität hat“, betonte Coach Thomas Silberberger.
Süß, nannte Torhüter Adam Stejskal den ersten Punkt, den er mit der WSG Tirol erobern konnte. Süßer noch, fügte er an, als all die Punkte mit Serienmeister Salzburg, wo für Adam in der vergangenen Saison Siege so alltäglich waren wie der Startpfiff des Schiedsrichters: „Und so wie wir in den ersten 60 Minuten gespielt haben, werden wir noch viele Punkte machen.“
Gleich zwei Blockaden losgeworden
Nik Prelec stimmte zu. Der Schütze des 1:0 nach Zuckerpass von Sturmpartner Buksa ist am Samstag gleich zwei Blockaden losgeworden: Die Ladehemmung seit der Rückkehr aus Italien und die Leere am Punkte-Konto. „Für einen Stürmer sind Treffer wichtig. Und man jagt diesem ersten Tor schon nach. Gut, wenn’s dann passiert. Und dieser erste Punkt kann etwas öffnen. Wir sind eine junge Truppe. Mit jeder Erfahrung mehr werden wir sicherer und besser“, so der Slowene, dem im vergangenen Herbst bis zum Wechsel nach Cagliari (Serie B) sechs Treffer für die WSG gelungen waren.
Man hat in der ersten Halbzeit schon gesehen, was wir können.
WSG-Coach Thomas Silberberger
„LASK vor Riesenprobleme gestellt“
Das Match in Runde vier kann somit als „echter“ Saisonstart der Tiroler angesehen werden. Der (Teil)Erfolg macht auch Trainer Thomas Silberberger Mut für die nächsten Spiele: „Man hat in der ersten Halbzeit schon gesehen, was wir können. Da ist schon Qualität drinnen in dieser Truppe. Wir haben den LASK vor Riesenprobleme gestellt.“
„Wir hätten mehr erreichen können“
Dass der Sieg letztlich verschenkt wurde, stellte niemand in Abrede: „Wir hätten mehr erreichen können“, nickte Prelec. Silberberger nahm Pechvogel Felix Bacher für seinen verunglückten Rückpass zum 1:1 jedoch in Schutz. „Kein Vorwurf. Wenn er daraus lernt, passt’s.“
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