Iga Swiatek, die Nummer eins der Damen-Tenniswelt, bereitet sich auf die US Open vor. Auf interessante Weise. Sie trainiert teilweise mit zugeklebtem Mund. Aber warum?
So wirklich wissen scheint sie‘s selbst nicht. In einschlägigen Medien jedenfalls wird sie dahingehend zitiert, dass „es etwas mit Ausdauer“ zu tun habe. Es sei schwieriger zu atmen, wenn der Mund zugeklebt, die Luft also ausschließlich über die Nase geholt werden kann. „So geht mein Puls in die Höhe.“ Sinngemäßer Nachsatz: Ihre Konditionstrainer wüssten schon, was sie tun. Die Bilder, die gerade Social Media erobern, muten jedenfalls gewöhnungsbedürftig an.
Topmotiviert
Ein anderer Ansatz: Die Nasenatmung ringt dem Körper weniger Energie ab. So also wird der auf Spitzensport getrimmte Körper geschont. Der braucht jedes Quäntchen Kraft. Erst recht, also Swiatek bei den US Open wohl etwas gutzumachen hat. In Wimbledon schied sie im Viertelfinale, also für ihre Verhältnisse ziemlich früh, aus. Da wird jemand topmotiviert in New York an den Start gehen.
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