02.01.2012 21:35 |

Hintergründe unklar

Brandanschlag auf Islam-Zentrum in New York

In New York sind Brandanschläge auf ein islamisches Zentrum sowie ein Geschäft und zwei Wohnungen verübt worden. Die Eingangstür der schiitischen Imam-Al-Khoie-Stiftung im Stadtteil Queens wurde am späten Sonntagabend durch einen Molotowcocktail beschädigt, teilte die Polizei am Montag mit. Die Stiftung, die eigenen Angaben zufolge die größte schiitische Organisation der Welt ist, erklärte auf ihrer Internetseite, bei dem Angriff sei niemand verletzt worden.

Nach Angaben aus Ermittlerkreisen wurde ein benachbartes Geschäft, das von Muslimen betrieben wird, bei einem ähnlichen Angriff beschädigt. Ein weiterer Brandsatz wurde in eine Wohnung geworfen, die von Hindus für religiöse Zeremonien verwendet wird.

Maan Al-Sahlani vom Islam-Zentrum sagte lokalen Medien, dass es bislang nie Probleme gegeben habe. "Wir wissen nicht, wer hinter dem Angriff steckt. Wir hoffen aber, dass die Verantwortlichen bald gefasst werden", so Al-Sahlani.

Spezialeinheit ermittelt
Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg verurteilte die Angriffe scharf. Sie stünden "in scharfem Kontrast zu der Stadt, die wir gemeinsam aufgebaut haben", erklärte Bloomberg. Eine auf religiös, ethnisch oder rassistisch motivierte Verbrechen spezialisierte Polizeieinheit untersuche nun die Fälle.

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