Um das Wohl der Tiere, die durch Oberösterreich transportiert werden, kümmern sich ein eigener Inspektor der Veterinärbehörde und auch die Polizei. Bei einer Kontrolle in Ried gab es 40 Anzeigen, doch wer denkt, dass es sich dabei um leidende Tiere handelt, der irrt.
Die Beamten aus Ried und der Sachverständige des Landes Oberösterreich hatten sich für die Schwerpunktkontrolle von Tiertransporten postiert und fischten nach und nach die Lkw, auf denen Rinder, Schweine oder Hühner geladen waren, heraus.
Insgesamt wurden 40 Anzeigen an die Bezirkshauptmannschaft Ried bezüglich Ladungssicherung beim Tiertransport, Zustand der Transportfahrzeuge, Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, sowie sonstige Übertretungen erstattet.
Auf Nachfrage der „Krone“ stellten die Beamten aber klar, dass in 95 Prozent der Fälle das Tierwohl nicht betroffen war. „Es handelte sich um nicht typisierte Teile oder abgefahrene Reifen“, heißt es von der Landespolizeidirektion. Nur in einem Fall wurde die vorgeschriebene Stellfläche für die transportierten Tiere unterschritten, allerdings in einem geringen Ausmaß, „die Tiere waren nicht eingepfercht“.
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