Kampf um Makijiwka

Ukraine löscht ganze russische „Formation“ aus

Ausland
05.07.2023 09:17

Um die von den russischen Invasoren besetzte ostukrainische Stadt Makijiwka toben heftige Kämpfe. Ukrainische Truppen versuchen Makijiwka zu befreien, bei Angriffen sind in der Nacht auf Mittwoch Dutzende Zivilisten verletzt worden, außerdem hat die Armee der Ukraine eigenen Angaben zufolge in der Stadt eine gesamte russische Formation ausgelöscht. Zudem wächst die Sorge vor Angriffen auf das AKW Saporischschja (siehe Video oben).

„Durch das effektive Feuer von Einheiten der Verteidigungstruppen hat eine weitere Formation russischer Terroristen im vorübergehend besetzten Makijiwka aufgehört zu existieren“, berichtete die ukrainische Armee. Wie groß die genannte „Formation“ war, sowie weitere Details dazu, wurden nicht genannt.

Der russische Statthalter der Region Donezk, Denis Puschilin, bestätigte, dass es zu schweren Angriffen der Ukraine auf Makijiwka gekommen ist. Davon waren demnach auch Wohngebäude und ein Spital betroffen, Schulen und ein Kindergarten seien beschädigt betroffen.

Mächtige Druckwelle und Feuerball am Nachthimmel
Auf Videoaufnahmen ist außerdem eine heftige Explosion und ein Feuerball am Nachthimmel zu sehen. „Die Druckwelle war für die Mehrheit der Bewohner von Makijiwka und Donezk zu spüren“, so Puschilin weiter.

Russische Medien berichteten von 36 verletzten Zivilisten und zwei Toten, örtlichen Behörden zufolge sind 25 Menschen durch den Einschlag mehrerer Geschosse verletzt worden. Unter den Verletzten seien demnach auch zwei Kinder. „Die Druckwelle war für die Mehrheit der Bewohner von Makijiwka und Donezk zu spüren.“

Treibstoff- oder Munitionslager getroffen
Russischen Militärblogs zufolge sollen für den Beschuss Himars-Artillerieraketen verwendet worden sein, die die Ukraine von den USA bekommen hat. Nach ukrainischen Angaben ist die große Wucht der Explosion darauf zurückzuführen, dass bei dem Beschuss ein Treibstoff- oder Munitionslager getroffen wurde.

Auch Kursk und Belgorod unter Beschuss
Auch die russischen Regionen Kursk und Belgorod sind nach Angaben ihrer Gouverneure am Mittwochmorgen von ukrainischen Streitkräften beschossen worden. Bei den Angriffen von jenseits der Staatsgrenze habe es nach derzeitigen Angaben keine Opfer gegeben. „Die Stadt Walujki steht unter Beschuss der ukrainischen Streitkräfte“, teilte der Gouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, mit.

Sprengstoff auf Atomkraftwerk platziert?
Auf der ukrainischen Seite wiederum hat Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Sorge geäußert, dass Russland einen Anschlag auf das Atomkraftwerk Saporischschja simulieren könnte. Das russische Militär soll auf den Dächern mehrerer Reaktorblöcke Gegenstände angebracht haben, die Sprengstoff sehr ähneln.

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