Eine Corona-Erleichterung bei der diesjährigen Matura blieb: Die Einbindung der Jahres- in die Maturanote. Das führte heuer zu besseren Noten in den Abschlusszeugnissen.
„Ich bin froh, eine Matura wie damals geschrieben zu haben“, sagt Benjamin Seeber. Der Pinzgauer bestand vorige Woche die letzte Prüfung diesjährigen der Diplom- und Reifeprüfung. Als Absolvent des Gymnasiums in Zell am See freut er sich, dass er keine Corona-Matura machen musste und wieder Normalität in der Schule herrsche. „Die mündliche Matura hat uns außerdem noch einmal die letzte Möglichkeit gegeben, unsere Fähigkeiten unter Beweis zu stellen“, sagt Seeber.
Doch die Matura ist nur teilweise vergleichbar mit den Klausuren vor Corona. Denn immer noch blieb eine Erleichterung aus der Corona-Zeit erhalten: die Einbindung der Jahresnote in die Matura. Diese führte zu einer deutlich geringeren Fünferquote im Maturazeugnis.
Die veröffentlichten Prüfungs-Ergebnisse zeigen außerdem, dass es an Berufsbildenden höheren Schulen (BHS) bei den schriftlichen Klausuren mehr Fünfer als in den Vorjahren gab. Mehr als zwei Prozent fielen beim Angst-Fach Mathematik durch, das sind etwa 60 Maturanten. Zudem zeigen die Ergebnisse eine hohe Durchfallquote im Fach Englisch – nur an den BHS.
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