ÖFB-Analyse

Offensives Signal wirkte - im Finish aber im Glück

Fußball International
18.06.2023 08:11

Ralf Rangnicks mutige Aufstellung gegen Belgien ging auf - bis zur Pause hatte Österreich Belgien unter Kontrolle, führte mit 1:0. Aber Superstar Lukaku kann man nicht ganz ausschalten ...

Die „Krone“ berichtet aus Brüssel

„Eine offensive Aufstellung, das bietet uns viele Möglichkeiten, wir müssen im Spiel gegen den Ball aktiv sein.“ So begründete Teamchef Rangnick seine erste Elf. Erstmals seit dem 1:3 in der Nations League daheim gegen Kroatien mit Arnautovic und Gregoritsch. Aber auch Wimmer und Baumgartner rotierten viel, im Gegenpressing drückten alle Vier vorne an. Riskant, aber ein Signal.

Das Wirkung zeigte. Alaba und Co. agierten vor der Pause abgebrüht, auch ruhig beim Herausspielen, ließen fast nichts zu. So war die Führung nicht unverdient, wenn auch in der Entstehung glücklich: Gregoritsch brachte eine Wimmer-Ecke volley mit links Richtung Tor, wo Mangala mit der Ferse unhaltbar für Courtois abfälschte - 1:0 (21.).

Während die ÖFB-Elf die Schüsse von Dendoncker und Lukebakio „richtig“, sprich am Tor vorbei, ablenkte. Nur da „brannte“ es in unserem Strafraum. Und wenn Arnautovic hinter seinen Kopfball (36.) noch mehr Druck bringen hätte können, dann ...

... so kamen die robusten Belgier druckvoller aus der Kabine, drohte eine Abwehrschlacht: Faes köpfelte auf das Tornetz (54.), Lukaku schoss vorbei (59.). Danach reagierte Rangnick, brachte Sabitzer und Kainz, stellte auf ein 4-2-3-1-System um.

Kurz darauf bewies Superstar Lukaku, dass er nicht komplett aus dem Spiel zu nehmen ist, bei seinem Schuss von der Strafraumgrenze war Goalie Schlager machtlos - 1:1 (61.).

Posch haderte
Aber die ÖFB-Elf zerfiel nicht, ganz im Gegenteil: Sabitzer schoss knapp vorbei, Posch machte bei seinem Halbvolley alles richtig - da hielt Courtois überragend (68.). „Er ist nicht umsonst bei Real“, haderte darüber Posch.

So waren die Belgier im Finish dem Sieg näher, aber Alaba und Co. stemmten sich aufopfernd dagegen, warfen sich in die Schüsse und in der Nachspielzeit (93.) rettete das Lattenkreuz bei einem Tielemanns-Schlenzer den Punkt.

Rainer Bortenschlager
Rainer Bortenschlager
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(Bild: KMM)



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