In Lustenau laufen die Planungen für die neue Heimspiel-Saison im Ausweichstadion in Bregenz nun auf Hochtouren. Die Kosten für die Rasenheizung werden dabei der größte Brocken sein, der auf die Austrianer zukommt.
Nach dem Ja der Bregenzer zur Stadionnutzung für Austria Lustenau geht es jetzt an die Umsetzung. Bereits am Montag folgen erste Gespräche der Verantwortlichen, für den Donnerstag ist eine weitere Runde geplant. „Dann wissen wir einiges genauer. Beispielsweise was die Kapazitäten betrifft“, erklärt Austrias Vorstandssprecher Bernd Bösch. Zum jetzigen Stand kann man von mindestens 5000 Zuschauer ausgehen, die im Immo-Agentur-Stadion in Bregenz für die Bundesliga zugelassen werden. Das sind mehr als ins Reichshofstadion reindürfen. Für Lustenau geht es jetzt darum, auch die finanziellen Mittel aufzustellen. So wurden die Kosten für die Rasenheizung auf 590.000 Euro beziffert.
Sehr vorsichtig kalkuliert
Allein aus dem laufenden Budget, das mit fünf Millionen Euro für die kommende Saison angegeben wurde, kann die Summe nicht aufgebracht werden. „Wir haben aber bewusst sehr vorsichtig kalkuliert, weil wir bei der Abgabe der Lizenzunterlagen nicht wussten, wo wir spielen werden“, so Baur. Auch der Zuschauerschnitt war höher als kalkuliert. Da man zudem auch das Finale um das Europacup-Ticket erreichte, konnten auch aus dem zusätzlichen Heimspiel Einnahmen lukriert werden.
„Wir werden diese Saison sicher mit einem Gewinn abschließen und den können wir ebenso für die Rasenheizung verwenden“, so Bösch. Möglicherweise beteiligen sich auch Sponsoren an den Kosten. Da die Bundesligasaison bis zum 20. Dezember dauert und beim Reichshofstadion ab 13. November gebaut wird, soll das Stadion in Bregenz bereits bis Spätherbst adaptiert sein.










Kommentare
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).