Der 33-Jährige trainierte zuletzt in Vail in den USA. Er hätte am Donnerstag nach Kanada fliegen und dort am Sonntag den Super-G in Lake Louise bestreiten sollen. Auf seiner Homepage schreibt Görgl: "So kann und will ich nicht Rennfahren. Meine Gesundheit geht vor, und solange ich nicht weiß, was los ist, kann ich nicht ans Limit gehen. Schade, denn ich bin richtig gut in Form gekommen."
Auch Scheiber musste passen
Ebenso wie für Görgl fangen auch für Scheiber die Rennen in Nordamerika gar nicht erst an. Wie der ÖSV am Mittwoch bekannt gab, hatte sich der Osttiroler vergangene Woche beim Abfahrtstraining eine Rückenverletzung zugezogen. Trotz intensiver ärztlicher Behandlungen stand bald fest, dass Scheiber bei den anstehenden Rennen nicht an den Start gehen kann.
"Es ist mir richtig in den Rücken eingeschossen. Genau dort, wo ich schon einen Bandscheibenvorfall habe. Es strahlt zum Glück nicht aus. Ich kann kaum in die Hocke gehen", meinte Scheiber. Der Speed-Spezialist hatte bereits die vergangenen Saison nach einem schweren Trainingssturz in Chamonix zum Großteil verpasst.
"Ich kenne diese Situation schon zur Genüge. Ich muss jetzt schauen, dass ich wieder fit werde, dem Körper die gewisse Zeit geben, und mich dann auf Gröden vorbereiten. Das ist jetzt mein Ziel", sagte der Pechvogel. Die Entscheidung fiel nach Rücksprache mit Teamarzt Helmuth Eggl und dem sportlichen Leiter der ÖSV-Herren, Mathias Berthold.








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