Laufen kann sich mit ein paar Tipps und Tricks wie fliegen anfühlen“, erzählte Peter Herzog knapp 70 Kindern der HIB Saalfelden im Rahmen eines Events der Sporthilfe-Initiative „Starkmachen“, bei dem auch Biathletin Anna Andexer und Ski-Ass Roland Leitinger ihre Erfahrungen weitergaben.
Seit einiger Zeit weilt der „Dauerrenner“ wieder in seiner Heimat. „Ich bin unglaublich gern daheim. Für mich als Profisportler ist das auch extrem wichtig“, betont der 35-Jährige, der bei seiner Familie viel Kraft schöpft: „Meine Tochter (Alina, Anm.) kann seit ein paar Tagen ohne Stützräder Rad fahren. Das macht mich schon auch stolz.“
Zuletzt gab’s hingegen wenig Grund zur Freude. Die vergangenen Monate wären „brutal zach“ gewesen. Immer wieder plagten den Pinzgauer Erkrankungen. Ein leistungsmäßiges Training – unmöglich. Selbstzweifel wuchsen.
Rekordmarke im Fokus
Doch das Feuer lodert bei Herzog weiter. Vor allem, weil er noch nicht am Ziel ist. „Irgendwann kommt in einer Karriere der Punkt, wo man seinen persönlichen Gipfel erreicht hat. Dieses Gefühl habe ich aber nicht“, stellt der Olympia-Teilnehmer von 2021 klar. Im Hinterkopf ist zudem die Schallmauer von 2:10 Stunden. „Ich glaube, dass ich diese Zeit unterbieten kann“, sagt der Pinzgauer, dessen Bestleistung (österreichischer Rekord) nur sechs Sekunden drüber liegt.
Der Fokus liegt zunächst aber auf dem Berlin-Marathon im September. Die Vorbereitung findet in St. Moritz (Sz) statt. In den Schweizer Höhen will Herzog das Gefühl des Fliegens wieder zurückerlangen.
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