Auch Österreichs Marathon-Star Peter Herzog beehrt das große Wochenende des Vienna City Marathons mit seiner Teilnahme! Nach einer fünfwöchigen Verletzungspause kann der Salzburger freilich noch keinen Marathon laufen, er startet aber im 10-Kilometer-Rennen, das am Samstag, dem 23. April, steigt, einen Tag vor dem großen Marathon.
„Ich komme wieder in Schwung und kann schmerzfrei laufen. Wenn so ein tolles Lauf-Wochenende wie in Wien bevorsteht, motiviert das einfach und ich will es für einen guten Tempolauf nutzen“, nimmt sich der von Hannes Langer trainierte Olympiateilnehmer vor. Herzog hatte beim Sevilla-Marathon am 20. Februar nach halber Distanz (64:42 Minuten) wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkelbereich aufgeben müssen. In die notwendig gewordene Pause hinein erreichte ihn zusätzlich auch noch eine Covid-Infektion…
Seit zweieinhalb Wochen ist er aber wieder im Training. „Ich bin voll motiviert und habe Spaß am Laufen. Beim 10-km-Rennen nehme ich mir eine Zeit zwischen 30:30 und 30:50 Minuten vor“, so Herzog, der für den Verein Union Salzburg startet. Am folgenden Tag möchte er einen „Long-Run mit guter Qualität“ absolvieren und auch am VCM-Halbmarathon teilnehmen. Sein sportlicher Fokus liegt aber auf einem guten Comeback und dem richtigen Wettkampfgefühl über die 10 Kilometer.
Starkes Österreicher-Trio
Auf der Halbmarathondistanz strebt ein starkes österreichisches Trio persönliche Bestzeiten im Bereich von 1:05 Stunden oder darunter an. Der Steirer Markus Hartinger, der Wiener Mario Bauernfeind und der Niederösterreicher Lars Demuth kommen in guter Form an den Start. Hartinger erzielte erst am 3. April beim Berlin Halbmarathon seine persönliche Bestzeit von 64:59 Minuten. „Ich hoffe, dass bei guten Bedingungen eine kleine Verbesserung möglich ist“, sagt der 33-jährige Polizist.
Sein Berufskollege Mario Bauernfeind war Sieger des VCM-Halbmarathons 2019 und bringt ebenfalls eine brandneue Bestzeit mit. Beim Prag-Halbmarathon am 2. April ist er trotz Kälte und Wind 65:36 Minuten gelaufen. „Es geht noch was. Ich habe mich gut erholt seit dem Rennen in Prag und freue mich sehr darauf, durch meine Heimatstadt zu laufen“, sagt der 31-Jährige. Nachdem er im Dezember 2020 erstmals Vater geworden ist, schraubte er seinen sportlichen Anspruch vorübergehend zurück. „Ich wollte für die Familie da sein. Die Pause hat mir letztlich auch sportlich nicht schlecht getan“, so Bauernfeind.
Lars Demuth hat noch weniger Erfahrung auf längeren Distanzen, aber eine 10-km-Bestzeit von 30:49 Minuten. Der 24-Jährige hofft auf die Erbringung des Universiade-Limits von 65:00 Minuten.
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