Eine Förderung für Medizinstudenten soll es ab dem dritten Studienjahr geben. Und das inklusive Turnusplatz- und Jobgarantie. Dafür müssen die Jungmediziner später in einer niederösterreichischen Bedarfsregion fünf Jahre lang praktizieren.
Die Bundesregierung will, wie berichtet, dem Ärztemangel mit Reformen entgegenwirken. Die Landesregierung ist einen Schritt weiter: „Wir vergeben Landarzt-Stipendien an Medizinstudenten, die nach ihrem Uni-Abschluss als praktische Ärzte in Niederösterreich tätig sein werden“, erklärt der für Wissenschaft zuständige Landesvize Stephan Pernkopf.
Bewerbung ab dritten Studienjahr
Konkret kann man sich ab dem dritten Studienjahr für die Förderung bewerben, die maximal vier Jahre lang 923 Euro pro Monat beträgt. Nach der Uni gibt es zudem eine Turnusplatz- und Job-Garantie, so Pernkopf. Die Gegenleistung: fünf Jahre Dienst als Allgemeinmediziner in einer sogenannten Bedarfsregion.
Mehr Studienplätze für Ärzte gefordert
Mit Spitalslandesrat Ludwig Schleritzko fordert Pernkopf zudem eine Erhöhung der Zahl der Studienplätze für Humanmedizin. Der Trend gehe in Richtung Teilzeit, außerdem werde die Bevölkerung immer älter: „Weniger Ärzte, die bei geringerer Arbeitszeit mehr Patienten versorgen sollen - das geht sich irgendwann nicht mehr aus“, diagnostizieren die beiden ÖVP-Politiker.








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