300 Steirer betroffen

Kika/Leiner: Jetzt versammelt sich die Belegschaft

Steiermark
10.06.2023 06:00

Die Insolvenz der Möbelhauskette Kika/Leiner steht bevor, vier steirische Häuser sollen geschlossen werden - am Freitag wurden sie von Kunden überrannt. In der Belegschaft ist die Stimmung am Boden, nächste Woche gibt es Betriebsversammlungen.

Die steirischen Kika/Leiner-Filialen, die dem Kahlschlag der Möbelkette zum Opfer fielen und mit Ende Juni schließen, sind aktuell ein begehrtes Ziel für Schnäppchenjäger. Parkplätze waren und sind etwa beim Kika in Liezen oder Leoben Mangelware. Beim Leiner in Judenburg mussten ob des Ansturms kurzfristig sogar die Tore gesperrt werden, beim Kika in Feldbach kam es zum Verkehrschaos.

„Die Stimmung in der Belegschaft ist natürlich unterirdisch“, konstatierte Norbert Schunko. Der steirische Gewerkschafts-Chef sprach gestern mit seinen GPA-Kollegen mit den betroffenen Hausleitern. „Nächste Woche steigen die Betriebsversammlungen.“ In Judenburg etwa am Dienstag, am Mittwoch in Feldbach.

Lauter Ruf nach Stiftung
Unabhängig vom Ausgang des Krimis um den einstigen Möbelriesen (die komplette Insolvenz steht ja im Raum), wird in der Steiermark der Ruf nach einer Regionalstiftung für die rund 300 betroffenen Mitarbeiter immer lauter. 

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