Eindrucksvolle Bilanz

Rotes Kreuz und Notarzt rückten 168.000-mal aus

Gesundheit & Umwelt
06.06.2023 20:00

Alle 45 Sekunden wird in der Steiermark ein Rettungsfahrzeug alarmiert. Die finanzielle Situation ist wegen der Spritkosten angespannt.

Wenn das Notruf-Telefon klingelt – in der Grazer Rotkreuz-Zentrale im Vorjahr immerhin mehr als 246.000-mal – , dann geht es oft um Leben und Tod. Tag und Nacht stehen in der Steiermark insgesamt 11.573 freiwillige und 1904 hauptamtliche Sanitäterinnen und Sanitäter im Einsatz, um bei medizinischen Notfällen oder Verkehrsunfällen Erste Hilfe zu leisten. „Im Vorjahr rückten unsere Rettungsautos und Notarztfahrzeuge mehr als 168.000-mal aus“, zog Rotkreuz-Präsident Werner Weinhofer bei der Generalversammlung am Dienstag in Lannach Blaulicht-Bilanz.

Dazu kommen noch die Krankentransporte, die das Einsatzvolumen auf exakt 697.963 Fahrten ansteigen ließen. „Damit wird das Rote Kreuz alle 45 Sekunden alarmiert“, rechnete Weinhofer den Mitgliedern vor. Dass diese Zahlen im Vergleich zu anderen „Roten“ stimmen, davon kann man ausgehen.

Wie andere Organisationen steht auch das steirische Rote Kreuz vor großen (finanziellen) Herausforderungen. Bei einer jährlichen Kilometerleistung von sage und schreibe 20 Millionen belasten die hohen Spritkosten das Budget, und auch die gestiegenen Personalkosten sind zu stemmen. Man ist aber in guten Gesprächen mit dem Land Steiermark (Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß war in Lannach vor Ort) – auch, was die Errichtung einer neuen Landes-Zentrale in Graz-Puntigam betrifft. Entsprechende Planungen stehen vor dem Abschluss, noch heuer soll der Spatenstich erfolgen.

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