Die Salzburger brauchen einen Geldgeber für den Aufstieg. Doch neben anderen verabschiedet sich auch Kapitän Luka Milovac von den Falken. Chefcoach Christian Ponz bekundet Probleme.
Die BBU Salzburg steckt in einer kniffligen Phase. Der lang ersehnte Aufstieg wurde in der abgelaufenen Saison abermals verpasst. Der Ausblick auf die kommende Spielzeit fällt erneut düster aus. Soll es mit dem Ziel 1. Bundesliga endlich klappen, brauchen die Falken einen Geldgeber. Auch Cheftrainer Christian Ponz – verlängerte seinen Vertrag bereits – ortet Probleme auf der wirtschaftlichen Seite: „Wir sind sehr von den Finanzen abhängig. Selbst wenn wir den Aufstieg sportlich schaffen würden, stünden wir vor ganz anderen Herausforderungen.“ Somit steht die BBU schon Monate vor Beginn der neuen Saison erneut am Scheideweg.
Auch neues Spielerpersonal wird dringend benötigt. Nach den Abgängen von Adrian Mitchell und Lorenzo O’Neal verlässt nun auch Kapitän Luka Milovac nach sechs Saisonen das Team aus beruflichen Gründen. Mit diesem Trio verlieren die „Falken“ drei ihrer besten Spieler. Zudem schmiss Raphael Miksch sein Amt als Obmann hin. Diese Lücken zu füllen, wird eine Mammutaufgabe für die Vereinsverantwortlichen.
Planungen erst am Anfang
Um aus diesem Loch wieder herauszukommen, sieht Chefcoach Ponz eine zentrale Aufgabe des neuen Vorstands darin, die Vereinsstrukturen auf ein neues Level zu heben: „Wir müssen intern professioneller werden, Sponsoren finden und die eigene Jugend fördern.“
Die Planungen für die Ende September startende Saison stecken laut dem Coach noch in den Kinderschuhen: „Es ist relativ früh für genauere Informationen.“ Durch den Miksch-Abgang müsse man sich neu aufstellen und viele Gespräche führen. Doch bis zum ersten Spiel wolle man gut aufgestellt sein. Sportlich gesehen hat der Übungsleiter weiterhin einen klaren Plan: „Der Aufstieg ist unser übergeordnetes Ziel.“ Im Sommer geht es darum, die Abgänge zu kompensieren, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Auch bei den Damen gibt es einige Abgänge. Ella Burns dürfte zurück in die USA wechseln. Erst am Wochenende belegte man im Final Four der 2. Bundesliga den letzten Platz. Auch da wartet viel Arbeit.








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