Dienstagfrüh müssen viele Autofahrer in Graz Nerven bewahren. Zum einen beginnt der Umbau der Heinrichstraße. Zum anderen wird in der Innenstadt die Verkehrsführung auf den Kopf gestellt.
Mit etwas Verspätung beginnt am Dienstag in Graz die Sanierung der Heinrichstraße zwischen Geidorfplatz und Mozartgasse. Acht Wochen dauert sie, die Hauptarbeiten an der Kreuzung mit dem Glacis - dabei wird das alte Straßenbahngleis entfernt - sollen an zwei Wochenenden (23. und 30. Juni) stattfinden, auch Nachtschichten sind möglich.
In beiden Fahrtrichtungen steht während der Bauzeit nur ein Streifen zur Verfügung. Stadtauswärts werden die Parkplätze gestrichen, es kommt ein breiter und blau gefärbter Radweg. Stadteinwärts wird der Busfahrstreifen verbreitert, er kann auch von Radfahrern genutzt werden.
Radetzkystraße wird gesperrt
Noch mehr Auswirkungen auf den Verkehr sind durch die Sperre der Radetzkystraße zwischen Jakominiplatz und Neutorgasse zu erwarten. Das erfolgt im Zuge der Errichtung der neuen Straßenbahn-Linie in der Grazer Innenstadt. Die Folgen sind weitreichend.
Keine Busse mehr am Jakominiplatz
Für fast alle Buslinien (30, 31, 31E, 32, 33, 34, 34E, 35, 39, 40 und 67E) entfällt die Haltestelle Jakominiplatz. In Richtung Osten fahren die Busse am Joanneumring gegen die Einbahn und halten auch dort. In Richtung Westen ist die Ersatzhaltestelle auf Höhe des Operncafés. Damit steht Autofahrern am Opern- und Joanneumring aber nur noch eine Fahrspur zur Verfügung - mit noch mehr Staus als bisher ist zu rechnen.
Für die Straßenbahnen ändert sich nichts: Ihre Haltestellen bleiben am Jakominiplatz. Radfahrer werden hingegen ab heute über die Kaiserfeldgasse und das Eiserne Tor zum Jakominiplatz umgeleitet. Autofahrer, die von der Schönaugasse auf den Jakominiplatz kommen, müssen nach rechts in Richtung Klosterwiesgasse weiterfahren.
Vorgesehen sind diese Änderungen bis zum 24. November. Die gesamte Innenstadt-Baustelle ist erst Ende 2025 fertiggestellt.








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