Vergangene Woche trainierte Raich in Sölden erstmals seit seiner Verletzung wieder in den schnelleren Disziplinen. "Es war kein Problem, auch von der Überwindung her nicht", erzählt er, "obwohl es natürlich bei weitem noch nicht so zur Sache geht wie auf einer Weltcup-Abfahrt!"
Dennoch hat er sich nach diesen Trainingsfahrten und intensiven Beratungen mit seinen Betreuern endgültig entschieden, sich bereits in Lake Louise wieder auf eine echte Abfahrt zu stürzen. "Zum Anfangen ist die Strecke eigentlich ideal", erklärt er, "weil sie zumindest keine Abschnitte hat, auf denen man sich extrem überwinden muss – eine Woche später in Beaver Creek wäre der Einstieg sicher ungleich schwieriger!"
Zwei Serviceleute stehen Tag und Nacht bereit
Seine Skifirma Atomic ist ebenfalls bereits auf das Abfahrts-Comeback von Raich vorbereitet. Rennleiter Rudi Huber: "Es stehen Tag und Nacht zwei Serviceleute für ihn bereit – einer für die Ski, einer für die Schuhe." Und so läuft Raichs Rückkehr genau ab: Freitag Abflug nach Colorado, wo vor der Übersee-Tournee rund eine Woche trainiert wird, am 21. November fliegt die Mannschaft weiter ins kanadische Lake Louise. Dort kehren neben Raich auch die Ende der letzten Saison ebenfalls verletzten Mario Scheiber und Georg Streitberger in den Abfahrts-Zirkus zurück.








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