Hammer-Partie im Viertelfinale der Champions Leagu: Manchester City empfängt den FC Bayern München. Was Fans erwarten dürfen und wo die Chancen der beiden Teams liegen. Eine Kolumne von ÖFB-Ikone Andreas Herzog.
Das Duell Bayern gegen Manchester City ist ein vorweggenommenes Finale in der Champions League. Einzig Real Madrid sehe ich auf demselben Level.
Die Bayern haben gegen Paris SG zwei überragende Spiele abgeliefert, Manchester City ist als Mannschaft allerdings ein härterer Brocken. Auf den ersten Blick war die Entlassung von Julian Nagelsmann bei den Bayern überraschend, näher betrachtet aber nachvollziehbar, wenn man als Trainer einen Zehn-Punkte-Vorsprung in der Meisterschaft auf Dortmund verspielt.
Langes Warten für Pep
Sowohl Tuchel als auch Guardiola gehören zu den Top-5-Trainern in Europa. Auch wenn Ersterer in den direkten Duellen hinten liegt, scheint er auf internationaler Ebene den Guardiola-Code entschlüsselt zu haben. Der Triumph mit Chelsea im Champions-League-Finale gegen City 2021 hat es gezeigt. Guardiola läuft seit den Triumphen mit Barcelona, die dank Lionel Messi ein Selbstläufer waren, der Krönung in der Champions League hinterher.
Ein Punkt spricht für City. Die Bayern verloren mit Lewandowski einen Garanten für 40 Tore pro Saison, Nachfolger Choupo Moting hat nicht die Extraklasse, er fehlt im Hinspiel verletzt. City mischte jahrelang ohne richtige Neun vorne mit, hat jetzt mit Haaland einen, der punkto Physis und Torgier über allen anderen steht.
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