Während sich die Sozialistische Jugend Oberösterreich gerade gegen Parteichef-Kandidat Doskozil wegen dessen Asylpolitik einschießt, ist SPÖ-Landesvorsitzender Michael Lindner zufrieden mit dem Ergebnis der Beratungen in den Bundesgremien in Wien.
Burgenlands LH hat sich als Kandidat für die SPÖ-Führung deklariert, wie es auch Eva Reiter von der Sozialistischen Jugend kürzlich in der „OÖ-Krone“ verlangt hat. Doch nun schießt sich die SJ auf Doskozil ein, wirft ihm mittels Insta-Posting vor, „genau für eine menschenverachtende und rechte Asylpolitik zu stehen“. „Die letzten Jahre haben bereits gezeigt, dass sich für die Menschen in Österreich nichts verbessert, wenn die SPÖ einfach rechte Forderungen rechte übernimmt und kopiert“, heißt es dort.
Rascher und breiter Entscheidungsprozess
Oberösterreichs SPÖ-Chef Michael Lindner war unterdessen beim Parteivorstand und Präsidium auf Bundesebene. Lindner hat ja schon vorab - wie die „Krone“ online berichtet hat - eine Kombination von Befragung und Parteitag lanciert. Entsprechend zufrieden äußert er sich nun: „Ich bin froh, dass wir in einer intensiven und offenen Diskussion einstimmig einen raschen und breiten Entscheidungsprozess festlegen konnten. Ich habe dabei gut die Erfahrungen aus OÖ einbringen können. Diese rasche, grundlegende und unbestreitbare Klärung ist jetzt dringend notwendig, damit wir uns endlich wieder auf die Themen und Inhalte konzentrieren können.“
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