Diakon jagte für Eishockey-Verein im Mostviertel den Puck über das Eis. Zum Abschied gab es von den Teamkollegen einen Riesen-Rosenkranz samt Spezialgravur. Der Ordensmann zeigte sich sichtlich gerührt.
Die Jagd nach dem Puck schweißt zusammen. Das bekam auch Michal Klucka eindrucksvoll zu spüren. Der Ordensmann der Salesianer Don Boscos spielte seit Herbst vorigen Jahres eine gewichtige Rolle im Eishockey-Team der Amstettner Wölfe. Und das mit Unterstützung von ganz oben.
Rührende Erinnerung
Zu Beginn der Saison stieß der Priesteranwärter zum Verein. Nun endete mit Beginn der wärmeren Jahreszeit auch sein Einsatz auf dem Eis. Dazwischen liegen zwei Tore als Stürmer, eine gebrochene Hand sowie die Weihe zum Diakon. Zum Abschied gab es von seinen Eishockey-Cracks noch ein kultiges Andenken: Die Wölfe überreichten ihrem „göttlichen“ Stürmer einen riesigen Rosenkranz, auf dem alle Namen und Rückennummern der Spieler eingraviert wurden. „Ich werde mein Team vermissen und umgekehrt wohl auch“, so der Ordensmann wehmütig.
Bis zum Sommer bleibt der 37-Jährige noch in Amstetten, danach wartet eine neue Aufgabe auf ihn. Sicher wieder mit dem Ziel, „die Stärken, Gaben und Talente junger Menschen zu suchen und zu fördern“, wie Klucka betont.
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