Italien erfreut
Tunesien: 21.000 Migranten an Ausreise gehindert
In den letzten vier Monaten haben die tunesischen Behörden die Ausreise von 21.000 Migranten verhindert, die Menschenhändler in Richtung Italien verschiffen wollten. „Dies ist ein konkretes Zeichen dafür, dass ein so komplexes Phänomen nur mit einer gemeinsamen Strategie angegangen werden kann“, so das italienische Innenministerium.
Die italienische Regierung bemühe sich verstärkt um die Rückführung von Migranten in ihre Herkunftsländer. Dies erfolge mithilfe der Internationalen Organisation für Migration IOM. „Dank dieser Bemühungen konnten 161 Personen sicher von Tunesien nach Gambia zurückkehren, wo sie medizinisch versorgt und auf ihrem Integrationsweg begleitet werden“, teilte das Innenministerium in Rom weiters mit.
Seit Jahresbeginn sind 17.698 Migranten illegal in Italien gelandet, in dem gleichen Zeitraum im Jahr 2023 waren es 45.155, berichtete das italienische Innenministerium am Montag mit. Mehr als die Hälfte kamen demnach über Libyen nach Italien.









Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.