Uni Wien besiegt Boku

„Egal, wer uns im Weg steht“ - Emps titelhungrig

ACSL
27.01.2023 06:11

Nach kurzweiliger Leidensstrecke können es sich die Uni Wien Emperors nun wieder auf Tabellenplatz eins bequem machen, gleichwohl die Konkurrenz auf etwaige Unstimmigkeiten aufmerksam geworden und wachsamer denn je ist. Am 21. Jänner konnten die Emps jedoch alte Verhältnisse wiederherstellen und bezwangen mit einer Prise „schirchem Gefühl“ die Boku Beez mit 76:26 in einer vollen Wiener Stadthalle.

Die Talfahrt soll jetzt endgültig sein Ende genommen haben, hoffen zumindest die Fans des letztjährigen Double-Champions. Nach zwei empfindlichen Niederlagen, unter anderem gegen die Beez, konnten die Emps mit einem Unterschied von +50 auftrumpfen, was auch Coach Scott Scholer gelassen stellt: „Grundsätzlich können wir zufrieden sein mit unserer Leistung, unsere starke Defense war heute ausschlaggebend.“

Schirches Gefühl - gute Leistung
Die Tatsache, dass die Emperors sieben Tage zuvor den Boku Beez in einem wahren Thriller mit 62:59 unterlagen, zeugt von einem neuen Fokus, an dem die Emps in den Trainings wie im Match gefeilt haben. „Wir haben definitiv dieses schirche Gefühl von den vorherigen, unglücklichen Niederlagen mitgenommen“, betont Coach Scholer. „Das vorherige Spiel gegen die Beez haben wir zu 100 Prozent selbst verhaut, weshalb wir mit einem ganz anderen Fokus in die Stadthallenpartie gegangen sind.“

Fairerweise ergänzt Scholer, dass die Beez zudem mit einigen Ausfällen zu kämpfen hatten und dass seine Schützlinge einen besonders guten Tag erwischt haben. Trotzdem mögen die letzten Matches den Anschein erweckt haben, dass einer der größten Gegner im Kampf um den ACSL-Meistertitel die Emperors in sich selbst finden können. „Oft ist es so, dass es bei uns läuft und dann machen wir es uns selber schwerer nötig. Wir vergessen darauf, dass wir eigentlich nur zum Basketballspielen am Court sind“, analysiert Scholer den mentalen Aspekt des Sports.

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Hier konnte man wirklich sehen, dass unser Teamgeist so stark wie noch nie in dieser Saison ist.

Scott Scholer

„Teamgeist so stark wie noch nie“
Trotz mancher kleineren Baustellen dürfte der Kampfgeist der Uni Wien Emperors größer denn je sein. „Nachdem wir uns in der ersten Halbzeit einige Fehler erlaubt hatten, gab es im Locker Room eine Teambesprechung, die mich beinahe umgehauen hat. Hier konnte man wirklich sehen, dass unser Teamgeist so stark wie noch nie in dieser Saison ist.“

Der Tabellenstand:

Eines dürfte jedenfalls gewiss sein. Die Emps haben Blut geleckt und sind heißer denn je, die Trophäe letztendlich zu stemmen. „Wir denken nur noch von Spiel zu Spiel und sind zu 100 Prozent fokussiert und hungrig“, so Schöler, „Wir wollen den Titel und da ist es uns egal, wer sich uns in den Weg stellt.“

Marco Koppensteiner

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