Vermeintliche Installateure zockten zunächst eine Frau ab, tappten dann aber in die Falle. Beim angekündigten zweiten Termin wartete nämlich die Exekutive auf das Gauner-Trio.
Eine tropfende Duscharmatur – und das ausgerechnet auch noch am Wochenende. Diese Kombination brachte eine Badenerin (49) dazu, den erstbesten 24-Stunden-Notdienst zu wählen, den das Internet ausspuckte. Der Installateur aus Wien kam zur Freude der Frau rasch vorbei, beim Blick auf die Rechnung war diese aber ebenso schnell verflogen. 3000 Euro kassierten die falschen Handwerker für ihre Arbeit. Doch damit nicht genug: Sie stellten auch noch einen vermeintlichen Defekt bei der Waschmaschine fest und vereinbarten daher, noch einmal vorbeizukommen.
Deutlich zu viel bezahlt
In der Zwischenzeit wurde die Frau stutzig und ließ einen örtlichen Betrieb die Reparatur überprüfen. Fazit: Minderwertige Arbeit, die nicht einmal ein Zehntel des bezahlten Betrags wert war. Also informierte das Betrugsopfer die Polizei.
Kriminalbeamte erwartete Trio
Zum zweiten Termin wartete daher nicht nur die 49-Jährige, sondern auch Kriminalbeamte in zivil auf die Gauner. Nach einem kurzen Gespräch gaben sie sich als Polizisten zu erkennen und verhafteten die drei bereits vorbestraften Serben, die keine Ausbildung als Installateur nachweisen konnten. Das Trio wurde in die Justizanstalt gebracht.
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