Dank einer bärenstarken Aufholjagd hat Real Madrid die Hoffnung auf den Cup-Titel am Leben gelassen. Gegen Villarreal konnten sich die „Königlichen“ am Donnerstag nach 0:2-Rückstand am Ende noch mit 3:2 durchsetzen, geärgert hat sich Trainer Carlo Ancelotti indes über das Verhalten von Rodrygo.
Der Brasilianer war in der 56. ausgewechselt worden, statt ihm durfte Asensio ran. Sichtlich verärgert über die Entscheidung seines Trainers trottete der Stürmer auf die Ersatzbank, ohne Ancelotti eines Blickes zu würdigen. Dass ihm sein Schützling einen Handschlag verweigerte, schien dem Italiener gar nicht zu passen, Videos zeigen, wie er Rodrygo dafür tadelt.
„Ich habe ihm gesagt, er soll nicht vergessen, mir seine Hand anzubieten, wenn er ausgewechselt wird“, erklärte der Coach. Lob gab es hingegen für den Willen seiner Truppe.
Siegeswillen gelobt
„Wir waren in der ersten Halbzeit nicht gut, aber die Mannschaft hat in der zweiten einen großartigen Charakter gezeigt. Wir haben um alles gekämpft und die Geschichte des Spiels verändert“, resümierte Ancelotti zufrieden. Real war in der ersten Halbzeit mit 0:2 in Rückstand geraten, Vinicius Junior (57.), Eder Militao (69.) und Dani Ceballos (86.) konnten das Blatt im zweiten Durchgang doch noch zugunsten der Madrilenen wenden.
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