Deutschlands Ex-Nationalteam-Goalie Eike Immel droht Ärger mit der Justiz. Wie die deutsche „Bild“-Zeitung schreibt, soll sich der 62-Jährige mit Betrug insgesamt 18.000 Euro erschlichen haben. Chat-Verläufe auf WhatsApp bestärken die Vorwürfe.
Bei einem Bekannten soll sich Immel mit frei erfundenen Geschichten Geld geliehen haben, welches er jedoch nie zurückzahlen konnte, so der Vorwurf. So habe der Ex-Keeper einmal erklärt, seine Geldbörse verloren zu haben, der Unternehmensberater Michael Lampel habe Immel daraufhin 250 Euro überwiesen.
Etliche weitere Überweisungen sollten folgen, so Lampel, der gegen den deutschen Meister von 1992 nun Anzeige erstatte.
Emir zu Gast in Frankfurt?
„Ich habe zu zwei Prozent geglaubt, dass seine Geschichten wahr sind. Deshalb habe ich immer weiter Geld überwiesen. Bis Immel mit der Aussage kam, dass der Emir von Katar mit ihm in Frankfurt sei und mit dem Taxi ins Saarland kommen wolle, um mit mir zu sprechen. Da wurde mir endgültig klar, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht“, erklärte der Unternehmer sein eintretendes Misstrauen.
Immel habe seinem Bekannten zwar per Whatsapp versichert, all die Schulden zurückzuzahlen, Lampel wartet dennoch seit Monaten auf sein Geld. Ausgemachte Treffen sagte der 19-fache Nationalteamspieler jedes Mal ab, erklärte der Geschäftsmann.
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